Cirkuläre Keratotomie (CKT) Drucken E-Mail

Diese Operation wird sehr erfolgreich zur Behandlung des Keratokonus Stadium I+II sowie bei Hornhautverkrümmungen nach Hornhautübertragungen angewandt.


Das Verfahren der Cirkulären Keratotomie (CKT)



Zunächst wird eine örtliche Betäubung durchgeführt; dabei wird unter die Haut des Lides und neben das Auge ein Betäubungsmittel gespritzt. Danach wird der Mittelpunkt der Hornhaut unter dem Mikroskop festgelegt. Dann wird der Trepan (ein Rundmesser) unter kontrolliertem Augendruck auf die Hornhaut aufgesetzt und auf 90% der Tiefe der jeweiligen Hornhaut im Bereich von 7mm gefahren. Danach erfolgt die Feinkorrektur mit Hilfe des Keratoskops innerhalb dieses vorgelegten Schnittes. Dieser Schnitt wird unter dem Keratoskop mit der doppelt verlaufenden Antitorquenaht genäht.

Nach der Durchführung der Schnitte werden beide Augen für einige Stunden verschlossen; danach wird das nicht operierte Auge wieder geöffnet. Das operierte Auge bleibt für 12-24 Stunden geschlossen und wird nur zum Eintropfen der erforderlichen Antibiotika geöffnet. Es bestehen nur sehr geringe Schmerzen, etwa wie das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge. Ausführliche Erörterung finden Sie unter dem Punkt Stadiengerechte Therapie - Keratokonus.